Sonderausstellung

In jedem Jahr wird eine Ausstellung aus dem Themenkreis des Museums von den ehrenamtlichen Mitarbeitern mit professioneller Unterstützung neu konzipiert.
Die ausgestellten Objekte stammen zum großen Teil aus dem eigenen Fundus/Archiv, sind aber auch Leihgaben von Privatpersonen oder befreundeten Museen. Der Aufbau wird ebenfalls weitestgehend in Eigenarbeit erledigt.

Die Sonderausstellung 2026 lautet:
„Aus Alt mach Neu – nachhaltig wirtschaften im ländlichen Raum“

Die Sonderausstellung  widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Nachhaltigkeit“.

Das Museum ist reich gefüllt mit Objekten, die der Bezeichnung „nachhaltig“ alle Ehre machen: reparierte landwirtschaftliche Geräte, geflickte Kleidung, konservierte Nahrungsmittel und vieles mehr. Gegenstände so lange wie möglich zu erhalten oder Nahrungsmittel anzubauen und haltbar zu machen, war bis in die 1960er Jahre gängige Praxis.

Dinge wurden über Generationen ebenso wie die Kenntnisse weitergegeben, wie die Objekte genutzt, gepflegt und, repariert werden können. Der Aspekt der Langlebigkeit war wichtig und das Kaufverhalten ein vollkommen anderes als heute.

Am Beispiel von vier Lebensbereichen zeigt die Ausstellung nachhaltiges Wirtschaften im ländlichen Raum bis in die 1960 Jahre. Sie geht der Frage nach, wie früher Bewohnerinnen und Bewohner der Region mit landwirtschaftlichen Geräten, Kleidung, Einrichtungsgegenständen und Nahrungsmitteln umgingen. Das Thema verbleibt jedoch nicht allein in der Geschichte, sondern verweist auch auf aktuelle Aspekte.